STROMBLE FIX
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"Toilsome Days" (2014)

Orkus, February  2015

>> Ein zeitloses, aufmunterndes Album [...] Immer mehr Gruppierungen betreten die Bildfläche, bei denen eine klare stilistische Zuordnung unmöglich erscheint. [...] Toilsome Days bietet eine Mischung aus 80er Rock, Hardcore, Post Rock, Wave, Psychedelic, Grunge... und was man noch so alles heraushören kann.
[...] Man fühlt sich, als würde man nach Woodstock entführt, und spürt, dass die drei Musiker mit ihrem gesamten Herzblut bei der Sache sind. [...] Christina Meyer <<


OX-Fanzine, February  2015

>> [...] So reicht der Sound von schnellerem Düster-Rock über Grunge bis hin zu Punk und Hardcore und könnte teilweise auch bei jenen Gefallen finden, die bisher Peter & the Test Tube Babies, The Exploited, Dead Kennedys oder klassischen Goth-Bands gehört haben.[...] (6/10) Markus Koloziej <<


"The Early Years" (2010)

Legagy, December 2010

>>
Hartnäckige Kerle, die Jungs von STROMBLE FIX - 20 Jahre gibt es sie schon mit ihrem Mix aus hartem Post Punk, mit einer Prise Hardcore und Grunge. Mit "The Early Years" kommt jetzt die Retrospektive der vergangenen Jahre. Dass sie ihre Post Punk-Pfade nie verlassen haben, wird schon bei `Pass Away` klar: monotones Gitarrengeschrammel, einfache Lyrics und rauer Gesang. `No 1` ist wie ein Zeitsprung in das England der Arbeiterklasse Ende der 1970er/Anfang der 1980er Jahre und klingt wie eine Schlägerei zwischen rivalisierenden Fußball-Clubs. Ein völlig krankes Stück ist dann `Lägger Äse` - knappe zwei Minuten knarzige Gitarrenklänge, die einfach mit den Worten "Lägger Äse" enden. `Sawdust` ist massentauglicher, abwechslungsreicher Underground- Sound mit ungeschliffenen, dreckigen Vocals. Und direkt im Anschluss dann Kontrastprogramm: `It´s No Use To Cry Over Split Milk` ist ein harmonisches, melodisches Liedchen mit Gute-Laune-Charakter und Akustikgitarre. Das Ignorieren von musikalischen Konventionen und Stilgrenzen zieht sich wie ein knallroter Faden durch das Album.Mit `Thrill` findet sich dann zum Schluss sogar noch düsteres elektronisches Liedgut aus der Dark Wave-Szene. Aber für Fans von Franz Ferdinand oder Arctic Monkeys ist das Album ein Volltreffer, eine völlig irre Zeitreise in die frühen, unkonventionellen Achtziger. Aufgrund der wahnsinnigen Wechsel der Stilrichtungen zwischen den einzelnen Stücken wird der Konsum in Einzeldosen empfohlen. <<


Necroweb, May 2011

>>
"The Early Years", die aktuelle Scheibe aus dem Hause Stromble Fix beginnt plötzlich und überraschend. Mit voller Wucht knallt einem der Opener "Pass Away" von der ersten Sekunde an in die Gehörgänge. Stromble Fix präsentieren dem Hörer eine krude Mischung aus Punk und Grunge, der schmutzig und kaputt klingt. Genau so muss das sein. Die Instrumente wurden bei "Pass Away" in den Vordergrund gestellt, die Vocals sind eher im Hintergrund präsent, aber immer noch gut wahrnehmbar. Ausgedehnte Soli ziehen "Pass Away" in die Länge wie ein altes Kaugummi, auch das ist allerdings nichts Schlechtes. Auch die recht monotonen Drums wirken hier genau richtig. So darf es ruhig weitergehen. "No. 1", witzigerweise der zweite Titel, beginnt zahm und ruhig. Dieser Umstand ändert sich jedoch recht schnell, denn Stromble Fix verpassen der Nummer mit steigender Laufzeit immer mehr Härte. Anfangs erscheint "No. 1" wie eine sinnlose Aneinanderreihung von übrig gebliebenen Songfetzen, spätestens wenn die rauen Vocals einsetzen, macht "No. 1" jedoch Sinn. Allerdings endet dieser Titel genau in dem Moment, in dem man sich mit dem ungewohnten Aufbau angefreundet hat. Eigenwillig und ein wenig an die frühen Motörhead erinnernd wirkt "Supply And Demand". Dieser Song, dessen fast an ein Mantra erinnernder Refrain sich gnadenlos in die Hirnwindungen frisst, klingt insgesamt zunächst extrem schräg und unharmonisch. Erst bei genauerem Hinhören kann man so etwas wie eine Struktur oder einen Sinn in der Musik erkennen und ab diesem Moment der Erkenntnis weiß "Supply And Demand" auch durchaus zu überzeugen. Fast schon balladesk - wenn man es so bezeichnen kann - kommt "Take Me Down" daher. Dieser Track, der nur im Refrain an Geschwindigkeit und Aggression zunimmt, scheint insgesamt fast schon verträumt und gemütlich. Aber der eben schon angesprochene Refrain reißt einen sofort hoch, sobald man sich ein wenig in diesem Stück verloren hat. Hart und ohne Ankündigung knallt eine wirre Lärmwand auf die Trommelfelle und erinnert daran, mit wem man es hier zu tun hat. Ebenfalls recht abgefahren kommt der "Icicle Song" daher. Eine ungewohnt leise, ja fast schon bedächtige Instrumentalisierung untermalt den Gesang, der eher wie ein Selbstgespräch klingt. Die Stimme klingt ein wenig wie in Trance. Dadurch sorgt auch der "Icicle Song" für Abwechslung und stellt die Experimentierfreude von Stromble Fix eindrucksvoll unter Beweis. "The Early Years" sollte in jedem Plattenregal von Freunden des Punk, Grunge oder einfach nur spannender und vor allem dreckiger Gitarrenmusik stehen. Diese Scheibe bekommt von mir absolut zurecht die volle Punktzahl, da hier einfach alles stimmt. (10/10)  <<


OX-Fanzine, December 2010

>> Zum 20-jährigen Bestehen der Band STROMBLE FIX erscheint eine Werkschau ihrer Songs, die offenbar werden lässt, dass sich die Band zwischen der harten Variante von Post-Punk, teilweise auch Hardcore (mitunter erinnern sie an die frühen HÜSKER DÜ, beispielsweise „Nothing“), und Dark Wave bewegen. Es finden sich einige gute Songs auf dem Album, doch oft hat man den Eindruck, dass Bands wie die genreprägenden Ikonen DIE ART und FLIEHENDE STÜRME das besser und fesselnder hinbekommen haben. Dennoch kann man der Band aus Essen ein Gespür für gute Melodiebögen nicht absprechen, und mit einem der Album-Highlights wie „Take me down“ ist ihnen ein fast FUGAZI-kompatibler Song gelungen. Ruhigere Songs wie „Thrill“ tragen dann schon mal den Geist von DIE ART respektive WISSMUT in sich. (7/10)

Markus Kolodziej  <<



Reflection Of Darkness, October 2010

>> German band STROMBLE FIX originally started in 1990 but after the split in 1994 it was reformed only in 2002. Afterwards there followed a series of releases including the latest effort entitled ‘The Early Years’ mostly because it features in addition songs from the band’s first, self-released albums. The new CD opens with a rather promising, energetic with boisterous guitars and peculiar vocals which may seem interesting but still not too impressive. However the voice manages to set off the melodies quite well and that shortcoming is getting less apparent. Speaking about the music in general it displays all significant features of post-punk with its powerful, assertive aura where the simplicity even a bit artificial but unobtrusive combines with solid rhythm yet some looseness occurs like in ‘Nothing’ for example. Maybe, the band went too far with musical expressiveness, originality and some tracks remind a bright patchwork blanket however it’s just a matter of taste and style. The lyrics also reflect the best traditions of the genre so the provocative, incentive or somewhat ironic songs are intended to strike a listener. Of course, there are a couple of compositions I’d like to mark out, namely ‘Icicle Song’ and ‘Thrill’. The former pleases with lightness and frailty while the latter is really calm and gives an opportunity to relax after the sonic attack of the previous tracks. Closer the end of the CD the vocals also become clearer and more applicable and the songs themselves become shorter. All in all, ‘The Early Years’ total length of which is about an hour includes 15 interesting and diverse tracks but it’s mostly meant for fans of the style. (8/10)  <<


Nightshade, October 2010

>> "Punks Not Dead" - Diese Phrase ist schon oft verwendet worden, mag in manchen Ohren auch abgedroschen klingen - Aber
Stromble Fix aus Essen machen sie zum Programm. Nicht umsonst hiess das erste richtige Album des Trios genau so, und auch das letzte Album The Eighties Are Over aus dem vergangenen Jahr hat diese Anleihe zumindest in Ansätzen verfolgt, was zu zahlreichen positiven Kritiken geführt hat. Zum 20-jährigen Bandjubiläum gibt es nun ein kleines Special: Mit The Early Years veröffentlichen Stromble Fix dieser Tage eine Art "Best Of", die nicht zuletzt viele der vergriffenen Songs früherer Demos und Alben enthält, sondern auch unveröffentlichte Tracks. Ihre Wurzeln haben die drei Punks dabei wohl tatsächlich in den 80ern, zumindest was den Sound angeht. Postpunk, Wave, Rock... Wie auch immer man es nennen mag: Gitarre, Bass und Schlagzeug formen hier ein drückendes, aber nicht wirklich melancholisches Klangkorsett. Schon der Opener Pass Away präsentiert frischen Punk-Rock´n´Roll, unaufgesetzt und doch verspielt. Im Kontrast dazu stehen Stücke wie Take me Down, mit sehr düsterer gothischer Athmosphäre, welches stellenweise an Christian Death erinnert, oder der Icicle Song, der im Gitarrenspiel Bands wie z.B. Joy Division touchiert. The Early Years zeigt die Vielseitigkeit dieser Band, welche bereits seit Anfang der 90er agiert und in ihren frühen Jahren schon spannende und abwechslungsreiche Musik produzierte. Subtilen Humor beweisen Stromble Fix zudem mit dem "Midi Mix" ihres Songs Thrill, welchen sie als Bonus angehangen haben und der aus Punkrock plötzlich einen bizarren elektronischen New Wave zaubert - Sehr fein! Schade ist lediglich, dass die Produktion insgesamt oft ausgesprochen dünn wirkt - Der Sound bietet so zwar Underground-Feeling, manche Songs würden aber mit etwas feinerer und feisterer Mixtur wohl besser zur Geltung kommen. Zielgruppe für dieses Album ist natürlich in erster Linie der jüngere Teil der eigenen Fanbase, welcher die älteren Werke nie erstehen konnte und hier noch einen Querschnitt aus der Schaffensgeschichte von Stromble Fix der eigenen Sammlung hinzufügen. Ferner dürfte The Early Years all jenen taugen, welche auf "good old Punk" stehen, sich als Batcaver bezeichnen oder auch Freunde von Bands wie Die Art und Fliehende Stürme sind. Für den Massenmarkt ist diese Compilation allerdings definitiv nicht gemacht. <<



"The Eighties are Over" (2009)

Gothic, December 2009

>>
STROMBLE FIX machen – konträr zum Titel der Platte – etwas, was selten in Deutschland geworden ist: Düsteren Indie-Sound mit dem Geist der Achtziger und frühen Neunziger, der mal nicht nach JOY DIVISION und GANG OF FOUR klingt. Auf „The Eighties Are Over“ haben vielmehr THE WIPERS, BLACK FLAG, KILLING JOKE und an einigen tellen auch NIRVANA Pate gestanden. Musikhistorisch gesehen also großartige Zutaten, die STROMBLE FIX zu einem eigenen Ganzen vermengen und damit absolut überzeugen können. Nicht zuletzt durch die gewollt raue Produktion und das bewusste Ignorieren von musikalischen Konventionen und Stilgrenzen nimmt „The Eighties Are Over“ eine angenehme Ausnahmestellung unter den meisten heutigen Releases ein und hat so das Potenzial, eine breite Hörerschaft anzusprechen, die unkommerziellen Gitarren-Sound mit Tiefgang und hohem Credibility-Faktor zu schätzen weiß. (Gut) Christian Pommerening <<


OX-Fanzine, January 2010

>>
Der Titel des dritten Albums der Formation STROMBLE FIX aus Essen sollte nicht zu programmatisch genommen werden (oder eher ironisch aufgefasst), denn der Sound, der an Bands wie die frühen WIPERS erinnert, ist klar von einer düsteren Post-Punk Variante geprägt. Deathrock, wie vom Label propagiert, ist es eher nicht. Bands wie DIE ART, PINK TURNS BLUE und FLIEHENDE STÜRME haben diesen Sound über Jahre hinweg perfektioniert und das Genre hierzulande abgesteckt und – das setzt sie sehr positiv ab – alle diese Bands können auf einen Sänger zurückgreifen, der diesen düsteren Sound perfekt abrundet und verstärkt. Bei STROMBLE FIX geht die Musik tendenziell in diese Richtung, nur die Stimme des Sängers ist auf ganzer Albumlänge längst nicht in dieser Liga, hat aber in einigen guten Momenten die Qualität ein wenig an den jungen Richard Butler von THE PSYCHEDELIC FURS zu erinnern. Keine Schande, wenn es beim vierten Album dann wirklich Deathrock wird. (7/10) Markus Koldoziej <<


Amboss-Magazin, December 2009

>> [...] Die Band tut gut daran, hier keine astreine, glattgebügelte Produktion abzuliefern, sondern rau und roh wie bei einem Live Konzert ihre Musik auf CD zu brennen. Herrlich dabei wie es gelingt, Cure Riffs mit experimentellem Wave Rock zu paaren. Der Gesang ist zigarettengeschwängert und wirkt, wenn auch meist nur unterschwellig, recht aggressiv. So verbindet die Band galant atmosphärisch treibenden Wave Rock mit der Wut des Punks. Wenn man die heutigen Bands dieses Genre so hört, wird einem deutlich vor Ohren geführt, dass es auch mal etwas minimalistischer zu Werke gehen kann. Und das beherzigen die Drei. Bombast ist nicht ihr Ding, es gibt klare Strukturen, die keinen flächigen Keysound benötigen. Das hier ist dreckig, schmutzig und handgemacht. Rein musikalisch würde ich Stromble Fix am ehesten mit EA 80 vergleichen. (andreas) <<


Coolibri, November 2009

>> Dafür, dass ihr neues Album THE EIGHTIES ARE OVER heißt, klingen Stromble Fix aus Essen sehr nch de 80ern. Aber das ist auch gut so, schließlich wollen die Punk-Veteranen ihre Wurzeln gar nicht verleugnen. Textlich verarbeitet Sänger Frank Erfahrungen aus der Pionierzeit des Hardcore und Punk, musikalisch ehrt die Platte Vorbilder wie Killing Joke, Nick Cave oder The Cure, aber auch ein wenig Iggy Pop oder eine Unze Dead Kennedys scheinen immer wieder durch. Eine „wahnwitzige Reise durch Punk, Grunge, Deathrock und Psychedelic…“ Viele Spaß! <<



Reflection of Darkness, October 2009

>> Some people are just dyed in the wool - they live, breathe and eat the music they love, and as such are able to produce decent music in return. Frank Stromble is one of these people. You can tell he is a child of the Post-Punk / New Wave scene - and after twenty-odd years of it, he has got it pretty sussed. 'The Eighties Are Over' is a collection of songs that exemplify what was good about the decade (even if the songs deal with the dark and personal demons of their writer). Taking their influences from Killing Joke, Red Lorry Yellow Lorry, The Cure, Nick Cave etc., Frank and his cohorts create a very familiar and reassuring sound, but one that should be played on an old Walkman while walking past the dole cue on a cold morning. The mix of Post-Punk / New Wave, with jarring hints of Deathrock, and the dissonance of Grunge gives these songs a broadly appealing sound. Also their lo-fi, 8-track style recording in turn gives the songs a timeless feel rather than a dated one as you'd anticipate. [...] The album is a great slice of different but complimentary musical styles that come together to create something quite special. [...] (Sean M. Palfrey) <<


Back Again, October 2009

>> Die deutsche Band STROMBLE FIX ist inzwischen auch nicht mehr ganz neu, die Bandmitglieder befinden sich (aus “Szene”-Sicht) sogar schon im fortgeschrittenen Alter, haben also die 80er Jahre mit all der schönen Wave, Punk, Electro, Gothic-Musik persönlich miterlebt. Und nun verkünden sie endlich „The Eighties Are Over“, wir leben im hier und heute und machen heute Musik. Gut so. Allerdings sind die musikalischen Einflüsse der 80er Jahre durchweg hörbar und sicher auch gewollt. Zu hören gibt es, wie man es von STROMBLE FIX’ früheren Veröffentlichungen kennt, rohen Gitarren-Wave, mal eher punkig, mal ein bisschen gothic, aber immer solide und eben im „alten Stil“. Im Info werden Größen wie Killing Joke, Red Lorry Yellow Lorry, Nick Cave, Wipers, Cure, John Lennon und Pink Floyd als Eckpunkte genannt, wobei die beiden letzt genannten sicher eher eine Facette des persönlichen Musikgeschmacks der Bandmitglieder widerspiegeln und in der Musik kaum auftauchen. Aber Killing Joke lasse ich mal gelten, die Lorries auch, die kann man, in ihrer Früh-80er-Phase durchaus als Orientierungspunkt nennen. Hin und wieder kommen auch ein paar Biker-Rock-Anklänge durch („Dispirited“), die mich jetzt nicht so vom Hocker hauen. Trotzdem sind genug richtig gute und eben schön raue Songs auf dem Album, so dass man mal wieder bedenkenloses Lob für eine sympathische Band aussprechen kann, die irgendwie seit Jahren unbeirrt ihren Weg geht und jetzt hoffentlich mit den Vertriebspartnern AF Music und Danse Macabre Records den nächsten Schritt machen kann, auch wenn die Zeit für dunkel-punkigen Gitarren-Wave derzeit nicht die beste ist. (A.P.) <<


"The lägger äse movie" (2006)

Obliveon, February 2007

>> Stromblefix bieten uns nicht nur was für die Ohren. Sie präsentieren uns auf ganz eigene Art und Weise ihre Videoclips von der “Lägger Äse” EP. Hier wird einem mit einigen interessanten Bildern die Kombo vorgestellt. Danach folgen fünf Videoclips, welche unter anderem auf einem Parkplatz , in einer renovierungsbedürftigen Wohnung, draussen im Park oder in einem Keller oder Proberaum selbst gedreht wurden. Ihre Musik dazu ist teilweise sehr ruhig aber auch etwas abgedreht mystisch und speziell. Gefällt mir gut und ist auf jeden Fall empfehlenswert hier mal rein zu schauen und zu hören. <<


"lägger äse" (2005)

BeSonic, December 2006

>> Does anyone remember the 80ies band RED LORRY YELLOW LORRY? Or the old Amphetamine Reptile-heroes FEEDTIME? STROMBLE FIX have the same attitude. Stoically beaten Rock, which is obviously too hard to be New Wave and to sick to be Rock. And all this together with the barking voice of a sociopath. Great! (5/5) <<


Schwarzertau.com (Refraktor), April 2006

>> Heijeijei... dass das Ruhrgebiet reichlich kreatives Potential hat, das weiß nicht nur das fleischgewordene Freundschaftsbändchen Wolle Petry sondern hat sich auch in Grufti-Kreisen herumgesprochen: Kommen doch so großartige Formationen wie Secret Discovery oder The Fair Sex aus diesem Ballungsgebiet. Eine weitere Band, die sich anschickt, Aufmerksamkeit zu erheischen ist Stromble Fix, bestehend aus Frank (Guitar, Vocals), Tuffy Brazil (Bass) und Axel Borsch (Drums). Seit nunmehr 16 Jahren (allerdings mit laaaangen Unterbrechungen) existiert diese Band, welche nach Punk und Grunge nun die Brücke zu düsterem New Wave geschlagen hat.
Auf der 4-Track-E.P. "Lägger Äse" (in meinem Umfeld gingen die Deutungsversuche dieses Namens von "Feiner Mampf" bis hin zu "In Essen wohnt man schön") bekommt der Hörer Gitarren-Wave der progressiven Art, der durchaus zu gefallen weiß. Das klingt mitunter, als hätten John Lennon oder auch Pink Floyd die Schwarzkittel übergestreift und ihren Songs einen "wavigen" Anstrich verpaßt. Die ruhigeren The Cure dürften hier als Pate an der Wiege dieses musikalischen Outputs gestanden haben. Und dieses Patenkind hat sich stramm entwickelt. Die ersten beiden Tracks Icicle Song und Thrill setzen voll und ganz auf ihre psychedelische Wirkung, während Waves mehr aus sich herauskommt und schon einmal neugierig auf die Tanzfläche schielt. [...]
Die Produktion ist nicht lupenrein, sondern etwas verwaschen geraten und der Gesang kommt sogar etwas schüchtern daher, was den Charme dieser E.P. meines Erachtens allerdings noch unterstreicht.
Und das alles gibt´s für lau zum Downloaden direkt von der Bandhomepage oder für 6,40 Euronen (incl. Porto) als Hardcopy. (Schwarzer Tau) <<



Ox, February 2006

>> Das Trio aus Essen ist seit seinem ersten Demo wohl etwas ruhiger geworden: cleane Gitarren und bedächtigere Beats charakterisieren die vier Songs auf „Lägger Äse“. Vor allem der zweite Song „Thrill“ gefällt mir sehr gut. Es entsteht eine schöne Stimmung durch die Gitarren und den nah produzierten Gesang. Dass einige die Songs mit THE CURE vergleichen, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber bitte. Vier Songs, die allesamt sehr abwechslungsreich und unterschiedlich sind. Zwar ist kein wirklicher Hit zu vermerken, doch das muss ja auch nicht immer so sein. (21:00) (6) Ross Feratu <<


Obliveon, January 2006

>> Das soll mal ne richtige Punkband gewesen sein – so eine meiner ersten Reaktionen. Sieh an, auch ein blinder Hausmeister findet mal ne kaputte Glühbirne, denn was Stromble Fix mit ihrer 4-Track-CD abliefern ist sauberer, minimalistischer Wave der düsteren Art, am ehesten vielleicht die frühen Cure… Der punkige, rohe Kern blitzt zwar manchmal noch durch, ist jedoch kaum ernst zu nehmen und schon gar nicht wichtig für die Wirkung der Songs. Die schwere Eintönigkeit des Eröffnungstitels „Icicle Song“ bannt einen sofort, so träge kann Musik sich schleppen. Man hängt geradezu schlapp in den Tönen. Sehr fein, auch wenn der Gesang etwas leise und zurückhaltend aufgenommen ist. „Thrill“ ist die musikalische Flatline par Excellenze, einziges Lebenszeichen die Zeile: „Day By Day I Feel The Same…“. Schön trostlos. „Waves“ zieht das Tempo merklich an, wirkt merkwürdig deplaziert und offenbart die Schwächen einer Eigenproduktion: zu verschrammelt, zu unklar, zu viele Schwankungen in der Lautstärke und der Harmonie. Das vierte Stück ist mit 1:13 arg kurz bemessen und nur deutlicher Lückenfüller, denn… dann kommt der Hammer nach einer Pause von fast zwei Minuten [...] Man ist geradezu geneigt, den Strick auf Ziel zu kaufen. Der Bass so müde, schleifend wummert er gegen den Frohsinn an. Gitarren verstärken punktgenau und zaghaft die Intensität und die Stimme müht sich bewusst kraftlos im zähen Schlamm. Grandios. Aber, es kommt noch besser: Die Musik von Stromble Fix – die kost ein´ nix! Die Titel sind entgeltfrei downloadbar – aber auch gegen 5,00 Euro Gebühr als Hardcopy bestellbar. Die Art der Musik und der Vermarktung sollte eigentlich den Erfolg bringen. Hoffentlich.  8/10 – DB <<


Underdog, Winter 2005/2006

>> Melancholisch wie Nich Cave setzt Frank sein Organ ein, um im düster-wavigen Wipers Format mit minimalistischem Aufwand die gitarrenbetonte Akustikstimmung harmonisch umzusetzen. Eine Energiesparlampe im möbelfreien Zimmer. Es riecht nach Moder und Feuchtigkeit. Allerlei Krabbeltiere bevölkern die Ritzen und Nischen des brüchigen Mauerwerks. Es ist kalt. Der Mantel des Schweigens umhüllt sie depressive Grundstimmung. Ein Zeichen der Gemeinsamkeit leuchtet in Neonfarbe an der Wand: "Day by day I feel the same". SF sind die rezeptfreie Nebenwirkung des Dauermedikaments für den chronisch kranken Kassenpatienten. Für "Suicidal Commander" mit selbstverletzendem Verhalten und dem Hang zum Nihilismus. <<


Back Again, November 2005

>> [...] Die Musik ist dunkel und erinnert relativ stark an The Cure´s „Seventeen Seconds“-Album. Dabei bleibt aber irgendwie noch die Rohheit des Punk erhalten, die einzelnen Songs haben Ecken und Kanten, was sehr wichtig ist. Irgendwie ein bisschen wie die EA80-Nebenprojekte My Eden Dies und Serene Fall. Mit Gitarre/Gesang, Bass und Schlagzeug ist die Band aufs Wesentliche reduziert, was eine sehr schön ursprüngliche Stimmung ohne überflüssigen Schnick Schnack erzeugt. Mir persönlich gefällt die Stimme des Sängers nicht so sehr, aber das ist natürlich Geschmackssache, musikalisch gibt es aber auf jeden Fall nichts auszusetzen. [...]
Insgesamt eine schöne Veröffentlichung aus dem DIY-Underground, sympathisch und ein Reinhören allemal wert, zumal man die komplette CD von der Website kostenlos runterladen kann, inclusive Cover. Oder man bestellt die CD für 5 € + Porto über die Website, wenn man nicht so gerne „downloadet“. Ich würde gerne mehr von STROMBLE FIX hören. (A.P.) <<



Coolibri, October 2005

>> [...] Nach ihrem Debüt "Punks not dead" (2004), dem man Ähnlichkeiten mit Black Flag oder Monster Magnet nachsagt, ist jetzt ihr zweites Release LÄGGER ÄSE am Start. Die aktuelle EP weicht stilistisch etwas vom ihrem Debüt ab und scheint durch den New Wave der 80er beeinflusst. Die Gitarren klingen jedenfalls stark nach The Cure ... <<


Punk für den Sammlerschrank, Oktober 2005

>> 4 Song CD mit ca. 21 Minuten Musika Richtung New Wave alla The Cure! Musik ist richtig gut zum Entspannen geeignet, aber halt nur für jenen, dem diese Musikrichtung zum Entspannen auch liegt! Hierbei kann ich aber nicht sagen, dass irgendein Instrument die Oberhand hält, aber Teils könnte der Gesang etwas lauter abgemischt sein! Dieses Teil ist auch besser als das vorhergehende (Punks not dead)! Das mag womöglich auch daran liegen, dass der Onkeljoerg sich mit 14 gerne mal Cure usw. reingezogen hat. Jeder, der dieses aber immer noch gerne tut, dem kann ich nur empfehlen hier auch mal eine Probe zu nehmen!
Die 3 Jungs hier haben auf alle Fälle etwas richtig gemacht. UND ZWAR --- lieber 4 richtig gute Lieder als irgendwelchen Scheiss mit drauf !!! --- weiter so --------- Onkeljoerg <<


"Punks not dead" (2004)

Punk für den Sammlerschrank, Oktober 2005

>> In die Wanne steigen, Augen zu und das Teil hier rein! ------ Sehr experimentierfreudige Musik, welche sich vom New Wave alla Cure, Boa, Inchties zum Ramones Punkrock zieht! Leider, leider ist aber sehr viel auf der Gitarre aufgebaut, welche sich richtig auslebt und dadurch die anderen meist nicht richtig zum Zuge kommen lässt! Melodie und Wut fügen sich hier zusammen, wobei die Wut noch gesteigert werden könnte. Ohne Gesang, da gefällt mir das ganze besser und man kann sich in einen gewissen Rausch hören -- die Mucke hätt ich den Leuten auf dem Bild einfach nicht zugetraut! Ich kenn da aber Leute, welche genau auf die Mucke abfahren würden [...] Onkelchen <<


Anarchy & Peace Fanzine, Onlineausgabe 27.02.2005


>> Hier nach etlichen Jahren des Zusammenspielens das Debüt der alten Pott-Underground-Rocker. STROMBLE FIX vermischen gekonnt alten Undergroundrock der frühen 90ger á la UGLY FOOD, KONG, SO MUCH HATE mit einem Hauch MONSTERMAGNET.Rockiger, düster treibender Gitarrensound. Die Texte sind alle auf Englisch. Der Gesang unterschiedlich, mal ein- mal mehrstimmig, mal hoch mal tief, mal langsam und mal schnell. Acht Songs auf 35 Minuten Spielzeit, im Cover weder Texte noch Infos zur Band enthalten. Wer auf alten Hardcore wie ihn die alten SST und X-Mist Bands gemacht haben steht, sollte hier mal reinhören! harry <<


Underdog Nr. 10, Winter 2004:

>> Irgendwo am Strand von Ninifee verkaufen alte Männer alten Ramsch an Touristen und sichern sich das Überleben. In den Gassen des Dorfes riecht es nach Urin, Tabak und Anisschnaps. Was bleibt einem interessierten Touri anderes übrig, als für den bezahlten Pauschalurlaub über einige Unannehmlichkeiten hinwegzusehen, selbst wenn mensch das Gefühl hat, er sei im Ruhrpott gelandet und versucht mit staatlichen Subventionen der ICH-AG ein kleines Paradies zu schaffen. STROMBLE FIX paaren FLIPPER-Klänge mit dem experimentellen disharmonischen Touch einer genmanipulierten Eistüte und graben bemüht im eigenen Körpersaft. Schweißgebadet und vertrackt führt das Dreigestirn den Hörer auf eine bedrohliche Reise voller Wirrungen und psychopathischen Anlehnungen an Serienmörder, Blumenzüchter und der "Icecream youth".
6 Alligator-Rock-Punk(te)! <<


Trust Nr. 109, Dezember 2004:

>> Demo oder semioffizieller Release - Ich habe bei der Scheibe nicht so richtig durchgeblickt... STROMBLE FIX haben mit ihren zum Großteil für meinen Geschmack doch recht abwartenden Riffs zwar für meine Entspannung gesorgt, auch wenn ich hin und wieder im musikalischen Bereich an die BLACK FLAG Mitte der 80er Jahre denken musste. Letztendlich ist es mir doch zu wenig Emotion in der Musik und besonders bei den Vocals gewesen. (howie) <<


Plastic Bomb Nr. 49, Winter 2004:

>> Selbstproduzierte CD mit uninspiriertem Proberaumrock. Für ´Himmel hast du keine Flinte´ leider nicht lustig genug. Swen. <<
The new album:

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